Sunday 5. February 2012
bassena

Wohnzufriedenheit

Erhebung Am Schöpfwerk

 

Im Mai 2006 führte die Bassena Am Schöpfwerk eine Fragebogenerhebung durch. Es gab einen Rücklauf von über 14 % und kann somit als repräsentativ eingestuft werden.

 

Zufriedenheit mit der Wohnung

73 % sind mit ihrer Wohnung sehr zufrieden bis zufrieden.

Weniger zufrieden und nicht zufrieden sind

26 %. Als Hauptgrund für Unzufriedenheit gaben von ihnen

50 % Baumängel an, 15 % hohe Kosten und 13 % Lärm.

 

Zufriedenheit mit Wiener Wohnen

56 % sind weniger bis gar nicht zufrieden mit ihrer Hausverwaltung. Die Unzufriedenen beklagten, dass sie als MieterInnen wie BittstellerInnen behandelt werden und dass sie sich nicht ernst genommen fühlen. Außerdem beschwerten sie sich über die langen Bearbeitungszeiträume bei Schadensmeldungen.

 

Zufriedenheit mit der Hausbesorgerreinigung

72 % der BewohnerInnen sind mit ihren HausbesorgerInnen sehr zufrieden bzw. zufrieden.

Was vor allem geschätzt wird, ist der persönliche Kontakt und die Zuverlässigkeit.

 

Kontakt mit den NachbarInnen

59 % der SchöpfwerkerInnen haben zu ihren NachbarInnen einen sehr guten bzw. guten Kontakt.

 

 

Was gefällt besonders?

An erster Stelle gefällt den SchöpfwerkbewohnerInnen die Grünlage und das gute Wohnklima. Dabei wurden z.B. die vielen sozialen Kontakte genannt, die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der BewohnerInnen und die Möglichkeit, in der Anlage mitzusprechen und mitzuwirken.

 

Der bauliche Zustand der Siedlung wird zusehends dramatischer. Seit Jahren bildet sich in vielen Wohnungen gesundheitsschädlicher Schimmelpilz. Bereits eine Erhebung Ende der 1990er Jahre wies in einem Viertel aller Wohnungen Schimmelpilzbildung auf. Die schon öfters angekündigte Sanierung lässt noch immer auf sich warten.

 


Viele Menschen haben das Vertrauen in die Ankündigungen der Verwaltung verloren und sind entsprechend frustriert, zumal die Mieten recht hoch sind, von einer Verbesserung der Bausubstanz jedoch nichts sichtbar ist.

 




Architektonisch und bautechnisch bedingte Akustik


Dünne Wände, hallende Stiegenhäuser und Höfe verstärken lärmbedingte Konflikte
innerhalb des Wohngebietes. Lärm ist eine der enervierendsten Beeinträchtigungen
der Lebensqualität, zumal er Tag und Nacht entsteht. Es sind nicht nur die Gespräche und das Spielen in Wohnungsnähe hörbar, sondern auch Dusch- und Schlafgeräusche aus der Nebenwohnung. Die meisten Nachbarschaftskonflikte entstehen aufgrund von Lärm in der Nachbarwohnung.

 

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Video zum Thema

Gemeinwesenarbeit

(Trailer und

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http://www.bassena.at/